Tipps und Neuigkeiten

Wie Sport den Körper verändert

Die Muskeln werden besser durchblutet, haben eine bessere Funktion und können Laktat (Stoffwechselzwischenprodukt) besser verarbeiten. Die Muskelfasern werden kräftiger und für Ausdauerleistungen besser mit Energiespeichern gefüllt. Regelmäßiger Sport hat positive Auswirkungen auf die Herz-Kreislauf-Funktion. Da das Herz mit der Zeit größer und kräftiger wird, nimmt es mehr Sauerstoff auf.

Zum Vergleich: Bei Untrainierten kann das Herz unter körperlicher Belastung pro Minute maximal 20 Liter Blut durch den Körper pumpen, bei Ausdauersportlern dagegen bis zu 35 Liter. Das hat zur Folge, dass ein Sportlerherz auch in Ruhe weniger Schläge pro Minute benötigt, um die erforderliche Blutmenge durch den Körper zu pumpen. (Bei Sportlern 40 bis 50 Schläge pro Minute, bei Nichtsportlern 60 bis 90 Schläge pro Minute.) Ein Sportlerherz schlägt ökonomischer.

Regelmäßige körperliche Aktivität beeinflusst außerdem zahlreiche Stoffwechselvorgänge positiv. Blutzucker wird besser verarbeitet, wodurch langfristig das Diabetes Risiko sinkt.

Auch der Hormonhaushalt verändert sich. Zahlreiche Studien belegen, das der Körper bei regelmäßiger Bewegung weniger Stresshormone wie Adrenalin und Noadrenalin ausschüttet.

Gleichzeitig bessert sich die Entspannungsfunktion des autonomen (vegetativen) Nervensystems, das lebenswichtige Funktionen wie Herzschlag, Atmung, Blutdruck, Verdauung und Stoffwechsel steuert. Wer regelmäßig trainiert ist also Stressresistenter.

Sportmediziner der Medizinischen Hochschule Hannover fanden sogar heraus, dass regelmäßiges Training die Telomere, die unsere Chromosomen-Enden wie eine Art Schutzkappe umgeben, um sechs Prozent wachsen lässt. Das bewirkt, dass Sport das biologische Alter um bis zu 15 Jahren senken kann.

Von all diesen positiven Effekten profitieren nicht nur Gesunde, sondern auch bei Kranken werden die Muskelfunktion, der Bewegungsablauf und die Flexibilität verbessert. Oftmals kann Sport sogar Pillen ersetzen wie Studien bewiesen haben.

Bei Schlaganfallpatienten kann Sport sogar besser vor Todesfolge schützen als Arzneimittel.

Regelmäßiges Training wirkt sich günstig auf die Blutfette aus und schützt vor Arteriosklerose oder verlangsamt sie.

Training wirkt auf die Fließeigenschaften des Blutes, so das es besser in den Kapillaren zirkulieren kann. Auch auf die Gefäßinnenhaut, das Endothel wirkt es sich günstig aus. Ein körperliches Training kann helfen, das angegriffene oder zerstörte Endothel wieder aufzubauen und zu regenerieren.

 

Krafttraining zur Osteoporose Prophylaxe

In jungen Jahren kann der Knochen seine Masse noch problemlos vermehren. Ab 25 verringert sich das Knochengewebe allmählich.

Die Wechseljahre beschleunigen diesen Prozess zusätzlich. So bekommen mehr als 60 Prozent der Frauen ab 40 Osteopenie bzw. Osteoporose.

Meistens wissen sie davon nichts.
30 Prozent der Frauen bekommen spätestens in der Menopause (Ende 40 bis Mitte 50) Osteoporose. Der Knochen wird weich, brüchig und verursacht Schmerzen. Es kommt schon bei leichten Stürzen und Ausrutschern zu schlecht heilenden Knochenbrüchen. Die Körperhaltung verschlechtert sich.

Regelmäßiges Krafttraining dient der Osteoporose Prophylaxe.
Krafttraining stabilisiert den gesamten Bewegungsapparat.

Sehnen verbinden die Muskeln mit dem Knochen. Starke Muskeln ziehen stärker am Knochen als schwache.

Das Skelett braucht diese Impulse, um die Knochen zum Aufbau von Knochenmasse zu bewegen. In Reaktion auf diesen Reiz erhöht der Knochen seine Dichte, um der höheren Belastung durch Krafttraining stand zu halten.

Frauen brauchen keine Angst davor zu haben, dass Sie durch Krafttraining aussehen wie Bodybuilder.

Für diesen extremen Muskelzuwachs braucht es Steroide.

Fazit: Frauen wie Männer profitieren von regelmäßigem Krafttraining.

In meiner Praxis haben Sie die Möglichkeit unter professioneller Anleitung zu trainieren. Nutzen Sie meine jahrelange Erfahrung um für Sie die besten Ergebnisse zu erzielen.

 

Avocado

Ein gesundes Fast-Food, „hygienisch“ verpackt.

Durchschneiden in zwei Hälften, Kern entfernen, Zitronensaft, Pfeffer, Salz dazu – und mit einem Löffel genießen. Schnell, gesund, einfach.

Gesundheitsfakten:
Ernährungsmedizinisch sind Avocados eine besondere Klasse für sich, die Vielfalt der gesundheitlich positiven Wirkungen ist beeindruckend, eine Avocado bietet uns:

Reichtum an Faserstoffen (wirkt sich positiv auf den Stuhlgang aus.)
36% des täglichen Bedarfs an Vitamin K
30% des Bedarfs an Folsäure
20% des Bedarfs an Vitamin B6, Vitamin C und Kalium.
Vitamin E
Niacin
Riboflavin

Eine der wenigen Obstsorten, mit hohem Anteil an guten Fetten in optimalem Verhältnis von Omega-3 und Omega-6.

Eine Avokado hat mehr als zweimal soviel Kalium als eine Banane.

Eine Studie zeigte, dass unter Zugabe von Avocados zu Salat oder Saucen, wertvolle Karotinoide durch die wertvollen Fette der Avocado besser resorbiert werden. Eine weitere Studie als Beispiel belegte für die Lipidbestandteile einen schützenden Effekt Sonnenschäden, chronische Entzündung etc.

BASIILIKUM

Basilikum zählt mit zu den gesündesten Kräutern!
Frisches Basilikum liefert nicht nur Geschmack, sondern auch eine Menge an Nährstoffen.

Vitamin K
Vitamin A
Eisen, Calcium, Magnesium, Mangan, Kalium und Vitamin C
Antibakterielle Eigenschaften stärken die Immunabwehr
Flavonoide, die eine DNA schützende Wirkung haben
Hemmung der sogenannten COX (Cyclooxygenase) Enzyme wirkt positiv bei z.b. Rheumatoider Arthritis.

CASHEWKERNE

Cashewkerne haben einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit!

Tryptophan: antidepressive Wirkung (tgl. 2 Hände voll!)

Proanthocyanidine (Hemmung Tumorzellwachstum- und Teilung von vor allem Darmkrebszellen)
Der hohe Kupfergehalt in Cashewkernen unterstützt diesen Effekt.

Cashewkerne haben einen vergleichsweise geringen Fettgehalt, enthalten aber sehr wertvolle Fette für die Herzgesundheit.

Der hohe Magnesiumgehalt wirkt unterstützend auf die optimale Blutdruckregulation.

Kupfer ist wichtig für gesundes Haar und Haarwachstum.

Magnesium ist ebenso wie Calcium essentiell für stabile und gesunde Knochen.

Magnesium – es stabilisiert die Nerven, entspannt die Muskulatur sowie die Blutgefäße. Unzureichende Magnesiumzufuhr begünstigt daher hohen Blutdruck, Migräne und Kopfschmerzen jeder Art.

Selen, Kupfer und Magnesium unterstützt viele Enzymprozesse im Körper. Die Eisenverwertung wird verbessert und freie Radikalbildung vermindert.

Vitamine wie Riboflavin, Panthotensäure, Niacin und Thiamin nutzen unserer Gesundheit.

Cashew Kerne fördern einen entspannten und erholsamen Schlaf. (Magnesium)

☞ ☞ Gewichtsreduktion
Zwar enthalten Cashewkerne Fette!
Heute wissen wir durch zahlreiche Abnehmstudien: „FETT MACHT NICHT FETT.“
(wöchentlich 2 Handvoll Chashewkerne natur)

Regelmäßiger Sport

Sport verbessert schon nach 4 Wochen regelmäßiger Anwendung die Konzentrationsfähigkeit.

Coffee to sport

Experten der Universität Sao Paulo fanden heraus, dass ein Kaffee vor einer morgendlichen Sporteinheit das Training effektiver macht, der Grund dafür ist hauptsächlich die verzögerte Ermüdung und die Optimierung der Energiebereitstellung durch das Koffein.

Herz- und Gefäßgesundeit

Ab dem 40. Lebensjahr ist es empfehlenswert, seine Herz- und Gefäßgesundheit zu unterstützen.

Weißdorn eignet sich hierfür hervorragend. Es stärkt die Pumpkraft des Herzens und wirkt sich ebenfalls positiv auf die Gefäße aus.

Weißdornpräparate gibt es in Form von Tabletten, Kapseln, Tropfen oder als Teezubereitung.

Ein regelmäßiges moderates Ausdauertraining unterstützt und kräftigt zusätzlich.

Wissenswertes über Pell-Kartoffeln

Je weniger Kartoffeln verarbeitet werden, desto niedriger ist der Glykämische Index. (Der glykämische Index (GI) ist ein Maß dafür, wie stark die Kohlenhydrate aus der aufgenommenen Nahrung ins Blut gehen und den Blutzuckerspiegel erhöhen.)
Mein Tipp: Die kühle Knolle
Was passiert bei der abgekühlten Kartoffel?


Beim Abkühlvorgang wandelt sich die enthaltene Stärke in der Kartoffel zu resistenter Stärke um. Diese kann vom Körper nicht so leicht aufgespalten werden. Daher gelangen die Glucose-Moleküle nicht so schnell ins Blut.

Festkochend/vorwiegend festkochend/mehlig kochende Kartoffeln

Frühkartoffeln haben einen höheren Anteil an schwer verdaulicher Amylose in der Stärke, somit auch einen geringeren GI.

Alle festkochenden Sorten haben einen niedrigeren GI als mehlig kochende Kartoffeln.

Für den Blutzuckerwert bedeutet dies, dass Pellkartoffeln aus festkochenden oder Frühkartoffeln die bessere Wahl sind, um den Blutzucker nicht in die Höhe schnellen zu lassen.

Sorten   Inhaltsstoffe   Vitamine
Rot-, violett- oder blaufleischige Sorten haben einen besonders hohen Gehalt an bestimmten sekundären Pflanzenstoffen.
Kartoffeln sind vitamin- und mineralstoffreich.

Sie enthalten Folsäure, viel Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe.

Je stärker sie verarbeitet werden, desto weniger bleiben die Bestandteile erhalten.
Am besten die Kartoffeln mit Schale kochen.

Schauen Sie doch mal unter: www.kartoffelvielfalt.de

Fazit:

Beim Abnehmen dürfen also Pellkartoffeln aus festkochenden und Frühkartoffeln gegessen werden. Jedoch nicht mehr als 100 Gramm täglich. Diese enthalten 70 Kalorien.

100 Gramm Spaghetti haben 350 Kalorien.

Magnesium Status im Auge behalten!

Für Sportler und gegen übermäßige Belastungen in Freizeit und Beruf ist eine ausreichende Magnesium Versorgung wichtig und gut.
Auch bei bereits bestehender Hypertonie und Herzinsuffizienz kann eine ausreichende Magnesium Versorgung zusätzlichen Nutzen bringen.
Es sollte auf ein Präparat zurückgegriffen werden, in welchem der Mineralstoff Magnesium an Orotsäure gebunden ist.
Als biologische Vorstufe im Pyrimidin-Stoffwechsel hat Orotsäure Einfluss auf den zellulären Energiestoffwechsel wie auf die ATP-Synthese und auf die intrazelluläre Magnesium-Fixierung.
Magnesium entspannt das Gefäßsystem, wirkt entzündungshemmend und ist am Eiweissaufbau beteiligt und fördert somit den Muskelaufbau. Magnesium unterstützt das Leistungsniveau.

Leinöl – das Allroundtalent

Täglich hochwertiges Leinöl mind. 60 ml in Verbindung mit Magerquark, so wird es am besten vom Körper aufgenommen. Leinöl enthält essentielle, elektronenreiche Omega-3-Fettsäuren. Magerquark ist ein naürlicher Lieferant von Aminosäuren und er hat die Fähigkeit, große Mengen wertvoller Öle aufzunehmen und diese dem Körper dann wohldosiert zur Verfügung zu stellen.
Ein gutes hochwertiges Leinöl sollte immer nur aus dem Kühlregal in dunklen Flaschen gekauft werden.
Leinöl ist ein super Radikalfänger!

Dünnes, kraftloses, langsam wachsendes Haar

D-Panthenol flüssig, in das Shampoo geben (einen guten Schuss), kräftig schütteln und damit die Haare waschen.

Sie und Ihr Frisör werden erstaunt sein.

LOGI im Spiegel der Wissenschaft

– Sonderausgabe aus aktuellem Anlass –

Darmkrebsrisiko: Sind rotes Fleisch und Wurst jetzt tabu?

Bei der LOGI-Methode soll möglichst zu jeder Mahlzeit eine Eiweißkomponente verzehrt werden, wobei pflanzliche (Nüsse, Hülsenfrüchte, Pilze) und tierische Proteinträger (Fleisch, Geflügel, Fisch, Ei, Milchprodukte) gleichermaßen empfohlen werden. Immer wieder geraten die tierischen Lebensmittel jedoch in Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Aktuell wird in vielen Medien pauschal vom Verzehr von rotem Fleisch (Rind, Kalb, Schwein, Ziege, Schaf, Pferd) und Fleischwaren (so genanntes „verarbeitetes Fleisch“: Wurst, Schinken, Geräuchertes, Gepökeltes) abgeraten, weil es genauso krebserregend sei wie etwa Asbest oder das Rauchen von Zigaretten. Diese Aussagen sind barer Unsinn!

Gesicherte Erkenntnis bis jetzt:
(aktuelle Übersicht z. B. bei Ströhle A et al.: Rotes Fleisch – vom gehaltvollen Nährstofflieferanten zum kanzerogenen Agens? Ernährung im Fokus 2015, Heft 9/10, Seite 268-274)

Zum Zusammenhang zwischen Darmkrebs (Dickdarm- und Enddarmkrebs) und dem Konsum von rotem bzw. verarbeitetem Fleisch liegen Daten aus 25 verschiedenen Bevölkerungsgruppen aus Europa, USA und Asien vor, die in über 30 Studien veröffentlicht wurden. Sie fanden zwar mehrheitlich, jedoch nicht in allen Fällen ein leicht erhöhtes Risiko für Darmkrebs, wobei die Daten für verarbeitetes Fleisch deutlicher ausfielen als für rotes Fleisch.
Die Zusammenhänge in diesen Studien waren nicht immer signifikant, also statistisch nicht klar abgesichert. Damit bleibt die Frage offen, ob Fleisch und Wurst per se risikosteigernd wirken oder ob andere Einflussfaktoren, die mit hohem Fleischkonsum einhergehen (weniger Gemüse, kaum Sport, höheres Gewicht, Rauchen, etc.) dahinter stecken.
Die Studiendaten sind insgesamt nicht einheitlich: Mal findet man ein erhöhtes Risiko beim roten Fleisch, mal bei der Wurst, mal nur bei Männern, mal nur im Enddarm, mal nur im oberen Dickdarm, früher eher in amerikanischen Studien, heute auch in europäischen. Schon insofern verbietet sich eine pauschale Aussage zu Fleisch, Wurst und Darmkrebs.
Die mitgeteilten relativen Risikosteigerungen sind mit 10 bis 20 Prozent relativ schwach. Das heißt ebenfalls, dass sie möglicherweise auf Störgrößen wie einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen sein können und nicht auf den Fleischgenuss per se. Zudem gingen die relativen Risiken über die Jahre zurück, von rund 30 bis 40 Prozent in den 1980er-Jahren auf 10 bis 20 Prozent in neueren Studien.
Es gilt nach wie vor für epidemiologische Studien: Korrelationen beweisen noch keine Ursache-Wirkungs-Beziehung.
Es gibt zwar viele Hypothesen (heterozyklische Amine durch Zubereitung, Schadstoffe durch Erhitzen, Zusatzstoffe, Eisengehalt), jedoch keine eindeutig geklärten Mechanismen für eine krebserzeugende Wirkung von Wurst und Fleisch. Am naheliegendsten ist derzeit der Einfluss des Hämeisens. Er lässt sich durch calciumreiche Lebensmittel zumindest eindämmen.
Die Diskussion ist nicht neu: So hatten der World Cancer Research Fund und das American Institute for Cancer Research bereits 2007 die Evidenz für einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Fleisch, Wurst und Darmkrebs als überzeugend eingestuft, wofür sie teilweise heftig kritisiert wurden.
Die große europäische EPIC-Studie fand bis zu einer Menge von 80 Gramm rotem Fleisch täglich oder 600 Gramm wöchentlich kein erhöhtes Darmkrebsrisiko. Wurden reichlich Ballaststoffe und Fisch gegessen, war ebenfalls kein erhöhtes Darmkrebsrisko durch rotes Fleisch erkennbar.
Auch nationale und internationale Organisationen (WCRF, DGE) raten nicht generell vom Fleischverzehr ab, sondern empfehlen Vielessern einen moderateren Konsum im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung.
In Großbritannien wird weniger Fleisch und Wurst verzehrt als etwa in Spanien oder Frankreich, dennoch ist das Darmkrebsrisiko in England deutlich höher als am Mittelmeer.
Vegetarier haben kein geringeres Darmkrebsrisiko als Fleischesser. Auch dies spricht dagegen, Fleisch als (alleinige) Ursache von Darmkrebs einzustufen.

Anlass dieser Meldung

Die in Lyon beheimatete IARC (International Agency for Research on Cancer) ist Teil der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und hat die Aufgabe, zu untersuchen, ob Substanzen ein krebserregendes Potenzial haben. Am 26. Oktober veröffentliche die IARC eine Pressemeldung, in der sie die Publikation eines Berichts (Monographie 114) ankündigte, der rotes Fleisch als wahrscheinlich krebserregend (Gruppe 2A) für den Menschen und verarbeitetes Fleisch als krebserregend (Gruppe 1) für den Menschen einstuft. Auch das Fachblatt Lancet Oncology kündigte die IARC-Monographie an.

Studiendesign

Studienart:
Abschlussbericht einer Arbeitsgruppe von 22 Experten aus 10 Ländern
systematische Auswertung und Beurteilung von 800 Studien, darunter Labor- und Tierexperimente sowie Beobachtungsstudien (prospektive Kohortenstudien und hochwertige, bevölkerungsbasierte Fall-Kontroll-Studien) am Menschen zum Thema Fleisch, Fleischwaren und diversen Krebserkrankungen

Quelle:
IARC-Pressemeldung: http://www.iarc.fr/en/media-centre/pr/2015/pdfs/pr240_E.pdf
Lancet-Oncology News: http://www.thelancet.com/journals/lanonc/article/PIIS1470-2045%2815%2900444-1/fulltext

Ergebnisse

In der Hälfte der 14 vorliegenden prospektiven Studien wurde ein Zusammenhang zwischen rotem Fleisch und Darmkrebs beim höchsten Verzehr gefunden. Beim Thema Fleischwaren war das statistische Risiko in 12 von 18 prospektiven Kohortenstudien erhöht.

Die Auswertung der Studien mit einem Mengenbezug ergab, dass jede zusätzliche 50-Gramm-Portion Fleischwaren das relative Risiko für Darmkrebs statistisch um 18 Prozent steigert und jede zusätzliche 100-Gramm-Portion rotes Fleisch das relative Risiko wahrscheinlich um 17 Prozent steigert. Zu allen anderen Krebserkrankungen wurde keine ausreichende Evidenz gefunden, um ein Krebsrisiko zu erkennen.

Die IARC selbst weist darauf hin, dass trotz dieser statistischen Zusammenhänge das Darmkrebsrisiko für den Einzelnen „gering bleibt“.

► Zwar finden sich Fleischwaren nun zusammen mit Asbest und Zigarettenrauch in der Gruppe 1 der menschlichen Kanzerogene, dies bedeutet aber NICHT, dass sie ein ähnlich großes Risiko darstellen! So stieg das relative statistische Risiko für Darmkrebs durch Fleischwaren um weniger als 20 Prozent, Zigarettenrauchen steigert das Lungenkrebsrisiko jedoch um 2.500 Prozent.

Die Daten für einen risikosteigernden Effekt durch rotes Fleisch wurden von der IARC als weniger überzeugend eingestuft. Es ist also keineswegs eindeutig, dass rotes Fleisch als solches das Darmkrebsrisiko nennenswert erhöht. Dies hängt vermutlich auch mit dem Ernährungskontext und dem gesamten Lebensstil zusammen.

Wer einseitig und viel Fleisch und Wurst isst, sollte einen moderateren Verzehr erwägen. Wer jedoch abwechselnd rotes Fleisch, Geflügel, Fisch und Eierspeisen verzehrt, kombiniert mit reichlich Gemüse, Kräutern und Salat, braucht sich vor „rotem“ Fleisch nicht zu fürchten. Daher empfiehlt auch LOGI, verschiedene Fleischarten sowie regelmäßig Fisch in Kombination mit pflanzlichen Lebensmitteln zu verzehren und eher bei hoch verarbeiteten Wurstwaren Zurückhaltung zu üben.

Ernährungsempfehlungen brauchen eine fundierte wissenschaftliche Basis!

Hochglykämische Kohlenhydrate: Risikofaktor für Depressionen
 
Zu den größten und wachsenden Gesundheitsbelastungen zählen neben Adipositas und Diabetes auch Depressionen. Zugleich steigt in vielen Ländern der glykämische Index (GI) der Speisen. Da der GI bzw. die glykämische Last (GL) mit Adipositas und Diabetes in Zusammenhang steht, erhebt sich die Frage, ob hochglykämische Kohlenhydrate auch das Risiko für Depressionen erhöhen.

Gesicherte Erkenntnis bis jetzt:
• In Querschnittstudien korrelierte der Verzehr von süßen Speisen, von Fertigprodukten und Snacks sowie von Speisen mit hohem GI in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen mit dem Auftreten von Depressionen.
• Kleinere experimentelle Studien deuten ebenfalls auf negative Effekte von hohem GI / hoher GL auf die Stimmung hin.
Anlass dieser Meldung

Im Rahmen der US-amerikanischen WHI-Beobachtungsstudie zur Frauengesundheit (Women´s Health Initative Observational Study) untersuchte man, ob kohlenhydratreiche Lebensmittel bei Frauen nach den Wechseljahren mit Depressionen korrelieren.

Studiendesign

Studienart:
Querschnitt-Erhebung zu Studienbeginn, prospektive Auswertung zum Ende der Beobachtungszeit, Ergebnisse multivariat adjustiert

Datenerhebung:
Ernährung per Häufigkeitsfragebogen, Depression per Burnam-Skala (8 Punkte, Befragung, keine Untersuchung)

Probanden:
sozioökonomisch und ethnisch gemischte Kohorte postmenopausaler Frauen, 50–79 Jahre alt: 87.618 in der Querschnittstudie, 69.954 in der Langzeitanalyse

Dauer:
Querschnittstudie 1994 bis 1998, prospektiver Teil 3 Jahre

Quelle:
Gangwisch, JE et al.: Am J Clin Nutr 2015;102:454-463

Ergebnisse

Der mediane GI schwankte zwischen 47 und 57, die GL zwischen 58 und 160. Bei den höchsten Werten lag die Depressionshäufigkeit um 16 Prozent höher (Querschnittstudie) als bei geringen Werten. Nach 3 Jahren lag das relative Risiko für das Auftreten einer Depression beim höchsten GI um 22 Prozent höher. Dies war in erster Linie auf zugesetzte Zucker und Weißmehlprodukte zurückzuführen. Der Konsum von Obst, Nüssen, Gemüse, Milchzucker und Ballaststoffen korrelierte dagegen invers mit dem Depressionsrisiko.

► Auch diese Beobachtungsstudie kann keine Ursache-Wirkungs-Beziehung belegen. Sie deutet jedoch darauf hin, dass hochglykämische Kohlenhydrate bzw. gezuckerte Speisen das Risiko einer Depression bei postmenopausalen Frauen fördern könnten. Dies spricht für LOGI, denn bei der LOGI-Ernährung werden hochglykämische Kohlenhydrate wenn, dann nur in geringen Mengen verzehrt, während Gemüse, Nüsse, ungesüßte Milchprodukte und Obst einen hohen Stellenwert genießen!

Ernährungsempfehlungen brauchen eine fundierte wissenschaftliche Basis!

http://www.systemed.de

Gegen den Stress

Kontakt zur Natur

Verbringen Sie Ihre Mittagspause im Park oder arbeiten Sie abends im Garten, dies hilft den Stress zu reduzieren. Stellen Sie sich in Siegerpose auf, die Arme nach oben gestreckt und lächeln Sie. Machen Sie diese Übung mindestens eine Minute. Sie senken damit Ihr Stresshormon Cortisol.

Zeitmanagement

Verbringen Sie Ihre kostbare Zeit mit wirklich wichtigem. Versuchen Sie nicht perfekt zu sein und verzetteln Sie sich nicht. So kann es besser gelingen, dass Beruf, Freizeit, Familie und Freunde miteinander harmonieren.

Struktur

Strukturieren Sie Ihr Privatleben und Beruf. Entspricht der Alltag Ihrem persönlichen Lebensrhythmus, wird sich das positiv auf Ihre seelische und körperliche Gesundheit auswirken.

Achtsamkeit

Bleiben Sie im Moment und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf. Nur das Jetzt ist wichtig. Führen Sie eine Handlung nach der nächsten aus – multitasking – ist wenig sinnvoll und führt zu Unkonzentriertheit und kostet Zeit sowie Kraft.

Tiefenruhe

Entspannung reguliert die Anspannung. Mit Meditation, Visualisierungen oder autogenem Training kann die Entspannung über die gedankliche Ebene bewusst gelenkt werden. Andere Techniken nutzen die willkürliche Muskulatur um bewusst zu entspannen, wie z. B. Yoga um vegetative Prozesse zur Regulation anzuregen.

Schlaf

Gehen Sie ins Bett, wenn Sie müde sind. Ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus hilft gegen Schlafstörungen. Wichtig dabei ist: Immer zur gleichen Zeit Bettruhe, kühle Luft, Dunkelheit und kein Fernseher im Schlafzimmer. Auch das Handy muss nicht sende- und empfangsbereit neben dem Kopfkissen liegen.

Sport

Regelmäßige körperliche Bewegung hilft, resistenter gegen Stress zu werden. Schon eine halbe Stunde pro Tag hilft. Die Bewegung entspannt das Vegetativum, baut Stresshormone ab und erhöht Konzentration und Reaktionsvermögen.

Ernährung

Unter Stress steigt der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen, besonders des entspannenden Magnesiums. Magnesium ist reichlich in Nüssen, Vollkorn, Spinat und Bananen enthalten. Trinken Sie ausreichend Wasser, denn Wasser stabilisiert den Temperatur- und Elektrolythaushalt.

Wasser

Hydrogencarbonatreiches Heilwasser und Laktatazidose bei Sportlern! Wer Ausdauertraining oder intensives Krafttraining betreibt, kennt das Phänomen aus eigenem Erleben. Die intensive sportliche Leistung führt bereits nach kurzer Zeit zu einem Anstieg von Milchsäure im Blut. Die Folge sind Muskelbrennen und eine Ermüdung des Muskels. Durch regelmäßigen Genuss von hydrogencarbonatreichem Heilwasser lässt sich der Abfall des ph-Wertes im Blut aber möglicherweise abmildern und auf diesem Wege eine Übersäuerung vermeiden. Darauf deutet eine nicht nur für Sportler interessante aktuelle Studie aus Belgrad hin.
Nachzulesen unter heilwasser.de
Ich empfehle z. B. St. Gero, 2 Liter täglich für alle, die regelmäßig Sport machen.

Ist Fettsparen doch besser zum Abnehmen als Low-Carb?

Nach wie vor wird über den besten Weg zur Gewichtsabnahme diskutiert. Eine exakte Messung der Stoffwechselvorgänge unter kohlenhydrat- oder fettreduzierter Diät könnte hier Klarheit bringen.

Gesicherte Erkenntnis bis jetzt:
• In Interventionsstudien konnten mit isokalorischen fett- oder kohlenhydratreduzierten Diäten meist gleich große Gewichtsverluste erreicht werden. Der Verlust an Fettmasse fiel bei kohlenhydratreduzierten Kostformen in einigen Fällen höher aus.
• Die meisten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen besserten sich unter Kohlenhydratreduktion deutlicher als unter Fettreduktion.
Anlass dieser Meldung

Ein internationales Forscherteam maß die Stoffwechselaktivitäten exakt nach. Dazu wurden zwei Reduktionsdiäten (1.918 kcal, 21 E% Protein) verabreicht, die sich in ihrer Zusammensetzung ausschließlich in einem Nährstoff unterschieden: entweder bei den Kohlenhydraten (29 vs. 71 E%) oder beim Fett (50 vs. 8 E%).

Studienart:
Stoffwechselstudie, Teilnehmer aßen in randomisierter Reihenfolge zwei isokalorische Testdiäten (in-person, cross-over)

Datenerhebung:
exakte Messung von Stoffwechseltätigkeiten wie Fett- und Zuckerverbrennung, Energieverbrauch, Stickstoffbilanz, Körpermasse- und Körperfettverluste in einer Stoffwechselkammer
Probanden:
19 gesunde Adipöse, 9 Frauen, 10 Männer, i. D. 35,4 Jahre alt, BMI i. D. 35,9
Dauer:
2 x 2 Wochen, mit je 5 Tagen Standarddiät und 6 Tagen Testdiät, dazwischen 2 bis 4 Wochen „washout“-Phase ohne Diät
Quelle:
Hall, KD et al., Cell Metabolism, doi:10.1016/j.cmet.2015.07.021

Ergebnisse

Nur die kohlenhydratreduzierte Diät ließ das Insulin und die Triglyzeride sinken und nur sie ließ die Fettverbrennung dauerhaft ansteigen. Auch der Gewichtsverlust fiel unter Low-Carb deutlicher aus (-1,85 vs. -1,3 kg). Dennoch führte die fettreduzierte Diät kurzfristig zu einem größeren Verlust an Fettmasse: Differenz 59 g nach 6 Tagen.

Wenngleich diese Differenz gering ist, wurde die Studie in den Medien teilweise so dargestellt, als wären fettreduzierte Diäten der Kohlenhydratreduktion generell überlegen. Dafür ist diese Studie jedoch kein Beleg. Die Autoren schreiben selbst, dass von der Low-Carb-Version langfristig größere Gewichts- und Fettverluste zu erwarten sind.

► Hier wurden zwei extreme Diät in einem Kurzzeitversuch verglichen. Ob es auch langfristig unter Fettreduktion zu einem größeren Fettverlust kommt, ist fraglich. Die Studie beweist also keineswegs, dass eine fettarme Diät besser sei. Im Gegenteil: Die meisten Stoffwechselverbesserungen und den deutlicheren Gewichtsverlust erzielten die Teilnehmer mit einer Reduktion der Kohlenhydrate. Somit spricht weiterhin alles für LOGI!
Ernährungsempfehlungen brauchen eine fundierte wissenschaftliche Basis!

http://www.systemed.de
 

 

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